Kleine Allmend, SR: Ackermann Tore: 5. 0:1 (Penalty), 36. 1:1 Tomasello, 82. 1:2 Italica: Kehrli (47. Jacopetta), Hinterberger, Büchi, Aiello, De Masi, Cerrone, Vintem, Sakiri, Luis (83. Schoop), Tomasello, Ferrante Verwarnungen: 17. Tomasello (angebl. Schwalbe), 22. De Masi (angebl. Foul), 33. De Masi (gelb/rot f. rekl.), 75. Sakiri (rekl.), 76. Cerrone (rekl.)
fgi. Im letzten bedeutungslosen Saison-Spiel sorgte der Referee mit seinen Entscheidungen für eine klare Benachteiligung der Italica-Elf und verhalf so den Gästen zu einem fragwürdigen 2:1-Auswärtssieg. Bereits in der 5. Minute taxierte er eine normale Strafraumszene nach einem Eckball zu Ungunsten der Heimelf und die Wittenbacher nahmen das Penalty-Geschenk dankend an – 0:1. Auch in der Folge wurden Foulspiele an Tomasello (17.) und De Masi (22.) anders interpretiert und die gefoulten Spieler verwarnt. Der FC Italica bekundete in den Anfangsminuten viel Mühe mit dem forschen Tempo der Gäste, besassen aber mit einem Pfostenschuss von De Masi (20.) und einem Torschuss von Ferrante (30.) gute Ausgleichschancen. In der 33. Minute setzte sich De Masi nach einem Foul den Freistoss-Ball zurecht, als der Unparteiische zum Erstaunen aller ihm die 2. gelbe Karte zeigte und zum Duschen schickte. Doch der FC Italica liess sich von der einseitigen Spielleitung nicht beirren und kam nur drei Minuten später durch Tomasello zum verdienten Ausgleich. Nach dem Pausentee waren es die Einheimischen, die trotz Unterzahl enormen Druck aufsetzten und so den Sieg anstrebten. Doch auch ein Alleingang auf den Gäste-Torhüter von Vintem (51.), der von Sakiri klug freigespielt wurde, brachte nicht die erhoffte Wende. Die Wittenbacher sorgten mit einigen Entlastungsangriffen und einem Lattenschuss in der 63. Minute für wenig Gefahr, doch entgegen dem Spielverlauf nutzte ein Stürmer in der 82. Minute einen Abpraller kaltblütig zum spielentscheidenden 1:2.
fgi. Obwohl er schon als fixer Absteiger feststand, ergatterte der FC Italica mit einer disziplinierter Spielweise einen Auswärtspunkt. Die Uzwiler führten zwar technisch die etwas feinere Klinge, doch die Gäste überzeugten mit einer kämpferischen Mannschaftsleistung. Schon nach drei Minuten wurde Ruggieri steil geschickt, doch landete sein Abschluss knapp neben das Tor. In der 13. Minute vereitelte Torhüter Kehrli den vermeintlichen Führungstreffer, als er einen Kopfball hielt. Nur sechs Minuten später zeichnete sich der Italica-Keeper erneut aus und wehrte nach einem schnellen Konter den Torschuss ab. In der 34. Minute erhielt auch Tomasello seine Torchance, doch scheiterte er knapp. Nach dem Pausentee nahmen die Frauenfelder das Heft immer mehr in die Hand und zeigten schnelle Spielkombinationen, ohne jedoch zu reüssieren. Auch eine 3 gegen 2 Situation (60.) wussten sie nicht auszunutzen und scheiterten mit dem letzten entscheidenden Pass. Doch auch die Uzwiler hatten ihre Chancen. Nach einem Corner in der 69. Minute wehrte Büchi für seinen geschlagenen Keeper Kehrli auf der Linie ab, und so blieb das Spiel bis zum Schluss auf Messers Schneide. Die letzte Riesenchance für den Siegtreffer besass Italica-Spieler Tomasello fünf Minuten vor Schluss. Cerrone nützte geschickt eine gescheiterte Abseitsfalle aus, zog von der Mittellinie in Richtung gegnerisches Tor und legte uneigennützig zu Tomasello quer, der nur knapp das Tor verfehlte. So blieb es beim alles in einem gerechten Unentschieden.
fgi. Das hohe Endresultat entspricht weniger dem Spielverlauf, widerspiegelt aber die effiziente Chancenauswertung der Flawiler. Die Heim-Elf zeigte eine tadellose kämpferische Leistung und stemmte sich bis zum Schluss gegen die drohende Niederlage. Bereits nach drei Minuten wagte Sakiri einen Linksschuss und überraschte damit den gegnerischen Torhüter zum 1:0. Nur eine Minute später unterlief Torhüter Jacopetta ein folgenschwerer Befreiungsversuch. Er schoss einen Gegner an, der Ball gelangte zu einem freien Flawiler, der nur noch einzuschieben brauchte – 1:1. In der 11. Minute prallte ein Freistoss von De Masi vom Lattenkreuz zurück, doch im Gegenangriff verpasste auch ein Flawiler eine hochkarätige Chance. Einem hohen Ball schenkte die Italica-Verteidigung zu wenig Beachtung (37.) und schon hiess es 1:2. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und in der 42. hätte Tomasello ausgleichen können, als er den Ball nach einen schönen Querpass von Luis dem Flawiler Torhüter alleinstehend in die Arme schoss. Aiello verpasste in der 54. Minute einen Ball, sein Gegenspieler konnte auf Torhüter Jacopetta zulaufen und schoss eiskalt ein. Das entscheidende 4:1 fiel, als Jacopetta nach einem Freistoss den glitschigen Ball nur abprallen liess und kein Verteidiger zur Stelle war, so dass sich ein Flawiler keine Blösse gab. Die letzte Chance gehörte der Italica-Elf, die nie aufgab und durch Tomasello beinahe das Anschlusstor gelang, doch köpfte er aus 5 Metern in die Arme des Torhüters.
fgi. Die Platzherren zeigten deutlich auf, wie man wichtige Spiele gegen den Abstieg gewinnt. Mit einer agressiven Spielweise und Kampfmoral bis zum Schluss liessen sie die Frauenfelder nie ins Spiel kommen. Die ersten Chancen besassen trotzdem die Gäste, als in der 11. Minute Kern mit einem satten Schuss knapp verfehlte und in der gleichen Minute Avanzini einen genau getretenen Eckball auf seinen Kopf nicht verwerten konnte. Mit einem langen Ball gingen die Einheimischen in der 13. Minute 1:0 in Führung, doch nur zwei Zeigerumdrehungen später glich Ferrante kaltblütig zum 1:1 aus. In der 26. Minute knallte Kern einen Freistoss aus 35 Metern wuchtig an die Latte, doch von da an spielten praktisch nur die Einheimischen. Nur mit viel Glück kamen die Italica-Spieler in der 34. Minute um einen Treffer herum, als Keeper Kehrli zuerst einen Schuss abwehrte und kurz später ein Kirchberger Stürmer einen Kopfball verzog. Ein stehender Ball sorgte für die Vorentscheidung, als ein Corner direkt auf den grossgewachsenen Amstutz kam und dieser mit einem platzierten Kopfball nicht lang fackelte – 2:1. Das 3:1 in der 60. Minute war symptomatisch für das ganze Spiel. Knaus setzte sich mit unheimlicher Hartnäckigkeit gegen drei Gegenspieler durch und liess Keeper Kehrli keine Chance. In der 85. Minute wäre Gullo fast noch den Anschlusstreffer geglückt, als ihn Kern mit einem Querpass im Strafraum mustergültig anspielte, doch es blieb beim alles in allem verdienten Kirchberg-Sieg. Mit dieser Niederlage verabschiedete sich der FC Italica drei Runden vor Schluss endgültig von der 2. Liga.
fgi. Es war eine klare Angelegenheit für den Heimklub, obwohl das Endresultat den Gästen eher schmeichelt, denn die Anschlusstore fielen erst, als die Seebuben einen Gang zurück schalteten. Die frühe Führung erzielte Marsano auf Kopfball. In der 19. genügte ein Fehlpass im Mittelfeld, um mit einem schnellen Konter die ganze Frauenfelder Hintermannschaft auszuhebeln. Die Gäste kamen erst in der 40. Minute zu ihrer ersten Chance, als Hinterberger nach einem Doppelpass den Abschluss suchte und der Ball knapp neben das Tor strich. Zwei Minuten vor Halbzeitpause gingen die Einheimischen mit dem komfortablen 3:0 in Führung. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff gelang den Arbonern sogar das 4:0, allerdings aus einer abseitsverdächtigen Position. Jetzt konnten sie aber beruhigt einen Gang zurückschalten, was der Italica-Elf ermöglichte, etwas befreiter aufzuspielen. So gelang in der 76. Minute De Masi mit einer als Flanke gedachten Hereingabe der Anschlusstreffer zum 4:1 und Maric sah sich in der 80. Minute für seine Bemühungen belohnt, als er einen Freistoss aus 25 Metern wie an einer Schnur gezogen direkt verwandelte. Vier Minuten vor Schluss legte Maric nach einer schönen Einzelleistung im Strafraum der Ball quer, doch ein Arboner Abwehrspieler rettete auf der Linie knapp vor dem mitgelaufenen Tomasello. So blieb es beim verdienten Erfolg der Seebuben.
fgi. In einem kampfbetonten Spiel gewann mit Sirnach das glücklichere, aber keineswegs bessere Team. Dem Sirnacher Führungstreffer in der 11. Minute ging ein klares, aber vom Referee nicht gepfiffenes Foul an De Masi voraus. Doch das Heimteam fing sich schnell wieder und glich in der 18. Minute durch Ferrante zum 1:1 aus, als sich dieser nach einem Prellball resolut durchsetzte. Das Spiel blieb bis kurz vor der Pause ausgeglichen, als Cerrone in der 41. Minute seinen Gegenspieler im Strafraum regelwidrig von den Beinen holte und der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt zeigte. Doch Italica-Keeper Kehrli ahnte die Ecke und wehrte sowohl Penalty als auch den Nachschuss glänzend ab. Nach der Pause waren es die Einheimischen, die vermehrt den Führungstreffer suchten. So besass Schweingruber eine gute Tormöglichkeit (49.), als er von Agrostelli angespielt allein auf den Torhüter losziehen konnte, aber diesen nicht bezwingen konnte. Mitten in dieser Druckperiode kamen die Gäste in der 80. Minute zu einer Konterchance, die sie resolut zur 2:1-Führung nutzten. Nur eine Minute später verhinderte Kehrli in extremis eine erneute Sirnacher Torchance, doch nur drei Minuten später war auch er machtlos und die Gäste machten mit dem entscheidenden 3:1 alles klar.
fgi. Der Abstiegskampf bleibt weiterhin spannend, denn der Tabellenletzte FC Italica schlug den FC Goldach auswärts dank eines späten Penaltytores mit 1:0. Das Spiel lebte mehrheitlich vom Kampf und spielte sich vornehmlich im dicht gedrängten Mittelfeld ab. Einzig Italica-Spieler Maric sorgte mit seinen kraftvollen Antritten immer wieder für packende Torszenen, aber alle Chancen wurden vom gut reagierenden Gäste-Hüter Hungerbühler zunichte gemacht. Insgesamt ging der Sieg für die Fuchs-Elf in Ordnung, denn das Gästeteam versuchte über einen geordneten Spielaufbau zum Torerfolg zu kommen, während die Einheimischen sich mehrheitlich darauf beschränkten, die grossgewachsenen Spitzen mit hohen Bällen zu versorgen. Während Maric bereits nach drei Minuten mit einer ersten Torchance auf sich aufmerksam machte, besass Cerrone in der 21. Minute eine dicke Führungsmöglichkeit, als er allein im Strafraum zu einem unverhofften Kopfball kam und scheiterte. Drei Mal Maric (24./27./43.) und einmal Navais (28.) scheiterten in der Folge in aussichtsreicher Position, so dass es zur Pause torlos blieb. In der 55. Minute kamen die Seebuben nach einem Freistoss zu ihrer einzigen echten Torchance, die Italica-Keeper Kehrli knapp über die Latte abwehren konnte. Die spielentscheidende Szene geschah in der 63. Minute, als Tomasello im Strafraum vom gegnerischen Torhüter im Luftkampf recht rüde angegangen wurde, so dass der Referee sofort auf Strafstoss entschied, den Vintem souverän verwandelte. Maric hätte in der 70. nach schönem Zuspiel von Sakiri alles klar machen können, doch wieder war der Gäste-Torhüter zur Stelle. Die heikelste Szene überstand der FC Italica in der 87. Minute, als Sakiri für seinen geschlagenen Keeper Kehrli vor der Linie abwehren konnte. Unverständlich blieb die Tatsache, dass der Unparteiische ganze sechs Minuten nachspielen liess, so dass Bisig in der 94. Minute zu einer hundertprozentigen Chance kam, aber ebenfalls am glänzend reagierenden Torhüter Hungerbühler scheiterte.
fgi. Im 15. Anlauf gelang dem FC Italica endlich der erste Heimsieg. Bereits in der 5. Minute erzielte Kern das 1:0, nachdem Navais den Ball schön auf ihn weiterleiten konnte. Nur neun Minuten später verzog Graf nach einer scharfen Hereingabe von Tomasello aus 3 Metern übers Tor. In der 12. Minute glich Herisau mit einem strammen Distanzschuss gegen den machtlosen Jacopetta aus. Doch damit übernahmen die Gäste wieder die Initiative. So wurde ein Herisauer Tor wegen Torhüter-Foul annulliert (25.) und ein weiterer Kopfball in der 32. Minute flog an den Pfosten. Kurz vor der Pause zog die Heimelf mit 2:1 davon, als der gegnerische Torhüter einen Schuss von Kern abprallen liess und Vintem erben konnte. Nur eine Minute später konnte Navais allein auf den Torhüter losziehen, blieb aber torlos. Kurz nach Wiederanpfiff verlängerte Navais per Kopf, Kern profitierte von einem Torhüter-Fehler und bestrafte die Gäste souverän mit dem 3:1. In der 67. Minute misslang Vintem eine Abwehr, der Ball fiel über Torhüter Brunello an die Latte und im dritten Anlauf bugsierten die Herisauer den Ball doch noch über die Linie – 3:2. In der 77. Minute machte der omnipräsente Kern alles klar, als er allein auf den Torhüter zulaufen konnte und im entscheidenden Moment uneigennützig auf Navais quer legte, der nur noch einzuschieben brauchte. So konnte die Italica-Elf nach langer Durststrecke einen wichtigen Sieg auskosten.
FC Italica Frauenfeld - FC St. Otmar 1:2 (0:2)
Sportplatz Kleine Allmend, SR: Smajovic Tore: 20. 0:1, 38. 0:2, 57. Vintem 1:2 (Penalty) Italica: Jacopetta, Hinterberger, Aiello (46. Sakiri), Vintem, Büchi, De Masi (65. Mvongo), Bisig, Cerrone, Friedrich, Ramunno (53. Ferrante), Navais Verwarnungen: 65. Büchi (Schiri-Pfiff nicht abgewartet), 89. Büchi (gelb-rot für Notbremsefoul) Bemerkungen: 57. Penalty für FC Italica
fgi. Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Die Heimelf zeigte eine enttäuschende 1. Halbzeit ohne Kampfmoral und geriet in der 20. Minute in Rückstand. Nach einem Einwurf konnte ein Gästestürmer ohne grosse Gegenwehr bis zur Torlinie laufen, sein Rückpass verwertete ein mitgelaufener Spieler mit einem unhaltbaren Schuss ins Lattenkreuz zur 0:1-Führung. In der 38. Minute missriet dem FC Italica eine Abseitsfalle, ein St. Galler konnte alleine auf Torhüter Jacopetta zulaufen und liess ihm erneut keine Abwehrchance – 0:2. Die Platzherren besassen in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Torchance und spulten trotz ihrer präkeren Tabellenlage lustlos ihr Programm runter. Die Garderobenpredigt von Trainer Fuchs muss wie ein reinigendes Gewitter gewirkt haben, denn die 2. Hälfte dominierte der FC Italica seinen Gegner nach Belieben. In der 57. Minute wurde Cerrone regelwidrig von den Beinen geholt und Vintem verkürzte per Elfmeter zum 1:2. Nur eine Minute später besass Bisig die grosse Ausgleichschance. Torhüter Jacopetta kickte den Ball weit nach vorne, Navais leitete den Ball per Kopf direkt zu Bisig, doch sein Abschlussversuch geriet zu schwach. Der FC Italica stürmte munter weiter und suchte vehement den Ausgleich. In der 85. Minute machte Italica-Keeper Jacopetta mit einer Glanzparade die wohl dickste Gäste-Torchance zunichte, als ein St. Galler Stürmer allein zum Kopfball ansetzen konnte. Auch die vier Zusatzminuten, die der Unparteiische wegen diverser Unterbrechungen nachspielen liess, brachten nicht die Wende und so verlor der FC Italica erneut ein Spiel mit einem Tor Unterschied. Doch es kam noch bitterer, als Büchi nur eine Minute vor Spielende wegen eines streng geahndeten Notbremsefouls seine zweite gelbe Karte kassierte und vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.
FC St. Margrethen – FC Italica Frauenfeld 2:2 (2:1)
fgi. Trotz drückender Überlegenheit während des ganzen Spiels ergatterte die Italica-Elf nur einen mageren Auswärtspunkt. Bei Dauerregen setzte der Tabellenletzte die Platzherren sofort unter Druck und ging bereits nach fünf Minuten durch ein Penaltytor von Vintem 1:0 in Führung, nachdem der durchgebrochene Tomasello nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte. Eine Unkonzentriertheit führte drei Minuten später zum überraschenden 1:1-Ausgleich. Doch die Gäste setzten den Sturmlauf fort und schnürten den Gegner in ihre eigene Platzhälfte ein. Mitten in dieser Druckperiode gelangten die Rheintaler durch eine ungestüme Attacke ebenfalls zu einem Penalty, den Jacopetta abwehren konnte. Der Referee liess allerdings den Strafstoss wiederholen, weil sich der Italica-Keeper zu früh nach vorne bewegte, doch der Penalty ging diesmal am Pfosten vorbei ins Out. In der 19. Minute knallte der Frauenfelder Kraft den Ball an den Pfosten und nur zwei Minuten später gingen die Einheimischen durch ein kurioses Freistoss-Tor über den Torhüter hinweg 2:1 in Führung. Danach setzte die Italica-Elf zu einem wahren Sturmlauf an, so dass sich die Platzherren gezwungen sahen, bei jeder Unterbrechung das Spiel bewusst zu verzögern. Mit einigen Entlastungsangriffen blieben die Einheimischen jedoch jederzeit gefährlich. In der 60. Minute kamen die Gäste zu einem indirekten Freistoss im gegnerischen Strafraum, doch der Schuss ging knapp neben das Tor. Die stetigen Angriffsbemühungen wurden schliesslich doch noch belohnt (85. Minute), als Vintem nach einem Freistoss den Ball über die Linie drosch. Danach versuchte die Italica-Elf auch noch den Siegestreffer zu erzielen, doch retteten die Rheintaler den Punkt über die Zeit.
FC Italica Frauenfeld – FC Abtwil-Engelburg 3:4 (2:2)
Die Einheimischen verschliefen den Start und lagen nach nur fünf Minuten bereits 0:2 zurück. Ein schnelles Direktspiel in der 4. und ein Eckball eine Minute später genügte den Gästen, um einen 2-Tore-Vorsprung herauszuholen. Danach erwachten die Italica-Spieler endlich und zogen ein regelrechtes Powerplay auf. Die erste Anschlusschance besass Navais in der 13. Minute, als er von Gullo mustergültig angespielt wurde, doch vergab er aus aussichtsreicher Position. Nur vier Minuten später flankte De Masi auf Bisig, doch sein Kopfball landete genau in die Arme des Torhüters. In der 20. Minute musste De Masi auf Flanke von Agrostelli nur noch den Fuss hinhalten und schoss den Anschlusstreffer. Drei Minuten später wurde Ferrante im Strafraum regelwidrig zu Boden gezogen und Vintem verwandelte den Penalty sicher zum 2:2. Nach dem Pausentee stürmte der FC Italica vehement weiter und kam durch Bisig zum 3:2 (49.), nachdem wieder Agrostelli ihm eine Flanke genau auf den Kopf zirkelte. Nur zwei Minuten später glichen die Gäste wieder aus, als Torhüter Wehrli einen Freistoss abprallen liess und ein Gästestürmer den Nachschuss verwertete. Doch die Einheimischen liessen nicht locker und suchten weiter den Sieg. Ein Abwehrfehler in der 74. ermöglichte den bis dahin wirkungslosen Abtwilern die unerwartete 4:3-Führung, die sie trotz Dauerdruck bis zum Schluss nicht mehr hergaben.